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Smart City

Mehr als nur ein Schlagwort?

In der Praxis reduziert sich „Smart City“ oft auf Einzelinformationen – etwa freie Parkplätze.

Das mögliche Potenzial bleibt ungenutzt.

Warum nutzen wir nicht die – schon fast ins Auge springenden – Potenziale?

IT & OT Integration
Leitwarte / SCADA-Logik
KI-gestützte Ereigniserkennung
Prävention & Monitoring
KRITIS
Business Development
Service Engineering


Schon im letzen Jahrtausend (!!!) haben Unternehmen wie PSI, Siemens, GE und auch andere unter dem Tag "SCADA" Leitwarten für die Überwachung und Steuerung von Strom-, Wasser- und Gasnetzen an die Stadtwerke geliefert. Brandmeldewarten, Warten für Feuerwehr, Nahverkehr, Tunnelüberwachung usw. sind überall in Betrieb, diese Lösungen arbeiten zuverlässig - bisher aber in dedizierten Bereichen. Eine Erweiterung auf neue Objekttypen (d.h. neue Sensortechnik, weitere Meldungsgeber, Zähl- bzw. Messwerte) wäre ein Kinderspiel.

Wollen wir das anpacken? Über einen Austausch würde ich mich freuen!

Ausgangspunkt: Anspruch vs. Realität

Ein Schließfachraum wird vollständig ausgeräumt – offenbar ohne sensorische Überwachung: kein Schall, kein Video, keine Szenarien- oder Ereigniserkennung. Die Frage drängt sich auf: Warum wurde hier nicht überwacht?

Gleichzeitig zeigt das Beispiel moderner Leitstellen (z. B. im ÖPNV): digitale Erfassung von Betriebsdaten, Echtzeit-Steuerung und Monitoring sind längst etabliert. Warum wird diese Logik nicht konsequent auf weitere Smart-City-Themen übertragen?

Kernaussage:

Technik ist nicht der Engpass. Entscheidend ist die Aktivierung von Investoren bzw. das sinnvolle Investieren der Stakeholder im Rahmen eines Risikomanagements.

Chance oder besser Aufgabe für die Kommune

In meine Smart City zu investieren heißt, auf nachhaltige Stadtentwicklung zu setzen, die neue Einwohner anzieht und Investoren überzeugt.

1) Lagebild & Kontext

Aus Meldungen, Messwerten und Zählwerten werden Ereignisse:
Ohne Befund → Warnung → Alarm
Eine sofortige Reaktion erfolgt.

2) Playbooks & Eskalation

Die Leitwarte reagiert situationsgerecht gemäß definierter Eskalations- und Reaktionslogik.
Vorbereitete Notfallmaßnahmen werden gestartet.

3) Dokumentation & Nachweisführung

Klare Prozesse, definierte Verantwortlichkeiten und eine durchgängige Dokumentation schaffen Transparenz und ermöglichen eine belastbare Nachweisführung gegenüber Aufsicht, Revision und Öffentlichkeit.

4) KI nutzen:

KI-gestützte Muster- und Ereigniserkennung ist heute Stand der Technik. Aktuelle Entwicklungen ermöglichen das zuverlässige Erkennen von Abweichungen durch die Zusammenführung komplexer Datenquellen. KI-Modelle können gezielt eingesetzt werden, sobald die relevanten Daten in der Leitwarte strukturiert erfasst und der KI zugeführt werden.

Ideenpool: Was eine Smart City konkret leisten kann

Smart City ist mehr als die Anzeige freier Parkplätze. Bürgerinnen und Bürger erwarten darüber hinaus Sicherheit, Prävention, Komfort – und den Erhalt nicht ersetzbarer Werte.

Schutzobjekte & Räume

  • Parkhäuser, Unterführungen, öffentliche Plätze
  • Schließfachanlagen / sensible Innenräume
  • Historische Bauwerke und Naturdenkmale (z. B. Baumriesen)

Präventive Use Cases

  • Einbruch / Vandalismus / Abweichungen früh erkennen
  • Konflikte kontextbezogen bewerten (eskalierend vs. unkritisch)
  • Gezielte Intervention statt „nachträglich reparieren“

24/7 Betrieb

  • Risiken & Soll-Zustände kontinuierlich analysieren
  • Priorisieren nach Wirkung, Schutzwert, Dringlichkeit
  • Umsetzen von Maßnahmen über Dienstleister
Leitfrage:

Nicht „ob“ intelligente Sicherheit möglich ist – sondern warum die Umsetzung oft hinter den vorhandenen Möglichkeiten zurückbleibt.

Die Voraussetzungen sind vielerorts bereits funktionsfähig und sicher implementiert

Drahtlose Netze & Sensorik

In vielen Städten sind drahtlose Kommunikationsnetze implementiert. Diese bilden eine tragfähige Grundlage für die Integration verteilter Sensorik und die Anbindung an zentrale Auswerte- und Leitstellenprozesse.

Smart City Sensorik und Funknetze
Potential: Das Kommunikationsnetz ist installiert und überträgt 24/7 Daten. Der Netzbetrieb wird bereits kontinuierlich überwacht; die zugrunde liegende Investition ist damit abgeschlossen. Kapazitäten für die Übertragung zusätzlicher Smart-City-Informationen stehen bereits heute zur Verfügung.

Leitwarte in Reichweite

Eine professionelle Leitwarte ist entweder in der Stadt vorhanden oder nie wirklich weit entfernt. Genau hier liegt die Basis für preisgünstige 24/7-Überwachung, da der Leitwartenbetrieb bereits etabliert ist und kein zusätzlicher Personalaufbau erforderlich ist.

Leitstand Dashboard Smart City
Potential: Eine moderne Leitwarte für ein Energienetz überträgt heute schon mehrere Tausend Informationen. Zusätzliche Smart-City-Funktionen stellen im Vergleich dazu nur eine geringfügige Erweiterung dar, werden jedoch einen überproportionalen Nutzen entfalten.

Wer könnte ein Interesse daran entwickeln?

In der Praxis entsteht häufig eine Lücke: Betreiber haben wenig Anreiz für zusätzliche Erlösmodelle, Kommunen fehlen Investitionsmittel, und Banken/Versicherer engagieren sich selten – obwohl der Schutz von Werten eigentlich in ihrem Interesse liegt.

Anbieterseite

Betreiber von Leitwarten/SCADA fokussieren den Kernbetrieb – zusätzliche Modelle sind oft regulatorisch/organisatorisch unattraktiv.

Kommunale Seite

Prioritäten konkurrieren – Investitionsmittel sind häufig knapp, obwohl Schutz- und Präventionspotenziale vorhanden sind.

Investorenseite

Wertschutz wäre naheliegend – dennoch bleibt Engagement oft aus. Genau hier entsteht Raum für neue Investorenansätze.

Das Investorenmodell
    Smart City Enabler

Ein Investor übernimmt Finanzierung und Beauftragung, ein Dienstleister übernimmt Organisation, Implementierung und Beauftragung des Betriebs und etabliert tragfähige Geschäftsmodelle, die Schutz, Sicherheit und Aufenthaltsqualität erhöhen – ohne dass Kommunen hohe Anfangsinvestitionen leisten müssen.

Sicherlich auch eine neue Option zur Etablierung von PPP-Lösungen (Public-Private-Partnership).

Mein Ansatz: von der Idee zur realen Umsetzung

Ich kombiniere Beratungserfahrung aus unterschiedlichen Kundenkontexten mit fundiertem Verständnis für Leitwarten-Technologie, Betriebsprozesse und die Integration von IT & OT. Ergebnis ist eine umsetzbare Roadmap. Mit über 80 erfolgreichen Projekten für Kommunen, Betreiber und regulierte Organisationen stehe ich für Umsetzungsstärke, Betriebssicherheit und wirtschaftlich tragfähige Lösungen, die technische Innovation mit realen Entscheidungs- und Budgetrahmen verbinden.

Schritt 1 – Use Cases & Business Case

Schutzobjekte/Orte & Risiken
erfassen, bewerten, priorisieren.

  • Schutzwert / Kritikalität
  • Wirkung & Machbarkeit
  • Kosten & Nutzen

Schritt 2 – IT-Architektur & Integration

Schutzobjekt, Sensor, Schnittstelle, Leitwarten-Integration

  • Abbildung der Schutzobjekte
  • Integration in Ereignis- & Steuerungslogik

Schritt 3 – Betrieb

Playbooks, Eskalation, KPIs, Monitoring, Verantwortlichkeiten.

  • Anbindung der Blaulichtorganisationen
  • Organisation der Kommunikations- und Eskalationswege

Interesse an Projektplanung oder Kalkulation?

Wenn Sie

lassen Sie uns sprechen.

Hinweis: Software liefert die factory: factory-biz.de